Was ist eigentlich Public Key-Verfahren …?
Seit Mensch miteinander kommunizieren, besteht auch der Wunsch, Informationen so zu verschlüsseln, dass andere diese nicht verstehen. So wurde beispielsweise bereits 1900 v. Chr. die älteste bekannte Anwendung der Kryptographie zur Verschlüsselung von Grabinschriften benutzt. Kryptographie nennt man die Wissenschaft, die sich mit Verschlüsselungsverfahren und ihrer Geschichte beschäftigt. Mehrere Kryptographische Verfahren sorgen dafür, dass nur die vorgesehenen Empfänger einer Nachricht diese verstehen können.
Eines dieser Verfahren ist die Asymmetrische Verschlüsselung oder auch: Das Public Key-Verfahren. Asymmetrisch bedeutet: Es werden zwei verschiedene Schlüssel verwendet, der private Schlüssel (private key) und der öffentliche Schlüssel (public key), die sich gegenseitig ergänzen. Daten, die mit dem einen Schlüssel “zugeschlossen” wurden, können nur mit dem anderen wieder “aufgeschlossen” werden.
Wie das Public Key-Verfahren funktioniert und wann welcher Schlüssel eingesetzt wird, erklärt folgendes Beispiel: